Perfekter Schnee und keiner geht hin…

Perfekter Sonnenschein im Unterland und 20 Grad.
Perfekter Schnee in den Bergen – Aber keiner geht hin.

Die Bergregionen klagen über ausbleibende Touristen, weil das Wetter in den letzten zwei Monaten im Unterland voll Sonnenschein war. Stimmt! Für einmal hatten die Unterländer nicht das nachsehen und waren in einer Nebeldecke eingeschlossen. Schon beklagen sich die grossen Skiregionen über ausbleibende Schweizer Touristen (Minus 6 Prozent Logiernächte im Monat Februar 2014). Dies war gestern sogar der Tagesschau des Schweizer Fernsehens einen Beitrag wert.

Es ist immer spannend wenn der Direktor Schweiz Tourismus, Herr Jürg Schmid (welcher sonst eine tolle Arbeit macht), sich zu Aussagen hinreissen lässt wie (sinngemäss): Das ist die grosse Herausforderung für den Tourismus die Schweizer, bei zu warmen Wetter in die Berge zu locken. Es wird auch in Zukunft so sein, dass diese Frühlingsmonate sehr war sind und dafür müssen Konzepte gefunden werden um die Unterländer bis ans Ende der Skisaison in die Berge zu locken.

Marco Gloor: Konzepte finden, Lösungen finden? Es ist doch ganz einfach!

Wie wäre dies: Günstiger machen! Nach den Skiferien aller Schweizer Kantone gilt: pro Plus-Grad um 12.00 Uhr, gibt es pro Anzahl Grad Prozent! Zum Beispiel: 12 Grad = 12 Prozent auf das bereits gebuchte Arrangement. Und in der Weihnachtszeit kompensieren die Bergregionen dies mit Zusatzanreizen um so das fehlende Geld einzunehmen.

Dieser Beitrag Heute im Schweizer Fernsehen zur besten Sendezeit gilt eher als Hilferuf und zeigt leider kaum die vorhandene Kompetenz. So legt man sich ein Kommunikations-Ei. Gut gedacht und darüber gelacht. Kreativ sein und schnell entscheiden. Nicht zuwarten bis der Schnee diese Saison schmilzt, die Kühe wieder auf der Wiese sind.

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