Fatal für die Schweiz! Justizministerin spaziert an der Realität vorbei…

Sieht die Probleme in der Schweiz nicht. Sie verdrängt diese aktiv. Fatal für die Schweiz.

Sieht die Probleme in der Schweiz nicht. Sie verdrängt diese aktiv. Fatal für die Schweiz.

Justizministerin spielt sich auf als Mutter Theresa der Schweiz

Vor lauter Bäumen sieht die Justizministerin Simonetta Sommaruga den Wald nicht mehr. Ich habe schon lange nicht mehr so ein Interview gesehen (im TV und in der Zeitung), wo eine Politikerin die Realität vehement verdreht. Nur weil Sie zu viel Reisen ins Ausland macht und all das Elend der Kriegsgefangenen hautnah erlebt, versucht Sie nun der Schweizer Bevölkerung klar zu machen, dass «alle» diese Flüchtlinge in die Schweiz aufgenommen werden müssen. Ihre Gefühle sollte die Justizministerin mal aussen vor lassen. Die haben in Ihrem Job nichts zu suchen. Wer sich um ein Asylwesen kümmert braucht einen klaren Kopf.

Klar ist es grausam diese Menschen, welche vor dem unsinnigen Krieg (welchen wir so oder so nicht verstehen oder verhindern können), zu erleben und klar will man helfen. Ich auch! Aber nicht mit einem Freipass für unser Land. Wir müssen vor Ort, wo die Kriegsflüchtlinge sich befinden, dafür sorgen, dass es Ihnen besser geht. Dafür können wir gerne etwas Geld senden. Aber dann bitte auch dafür sorgen, dass man genau weiss, wofür es eingesetzt wird…

Gleiches gilt für das von Ihr im Interview erwähnte Dublin-Abkommen. Die EU-Staaten müssen dieses richtig umsetzen. Aber das tun sie nicht. Es ist doch nicht unser Fehler, dass dieses von den EU-Staaten von Beginn weg zum scheitern verurteilt war. Diese Staaten wussten, wo die Flüchtlinge Ihre Asylgesuche stellen und Sie hätten einen bessern Plan dafür herrichten sollen. Diese unmögliche Situation in Lampedusa (Italien) oder in Amygdaleza (Griechenland) ist doch nicht erst seit heute sondern schon seit Jahren und die EU verändert nichts! Wir sind nicht in der EU und wir müssen daran nichts ändern. Wir können auch nicht dafür, dass unser geografische Standort in mitten von Europa ist und somit keine Flüchtlinge bei uns als erstes «stranden» können. Alles wusste man bei der Vertragsunterzeichnung des Dublin-Abkommen. Die EU und die Schweiz. Also warum machen unsere Politiker nicht erst und kündigen diesen Bilateralen Vertrag nicht? Die EU betreibt eine klare Vertragsverletzung. Dafür braucht es keinen Anwalt sondern den gesunden Menschenverstand. Justizministerin heisst doch, dass Sie das Gesetzt wahrt.

Sieht nur das Elend im Ausland. Dabei gibt es in der Schweiz einiges zu tun...

Sieht nur das Elend im Ausland. Dabei gibt es in der Schweiz einiges zu tun…

Aber eben… wenn man sich von den herzzerreissenden Bildern der armen Menschen leiten lässt, ist man nicht mehr objektiv. Und unserer Justizministerin ist nicht mehr objektiv. Sie verdrängt die eigenen Probleme in unserem Land und will als die Schweizer Mutter Theresa in unsere Geschichte eingehen.

Marco Gloor: «Wann kümmert sich die Schweizer Regierung wieder spürbar um das Wohl Ihrer Mitbürger. Dafür haben wir sie alle gewählt und kaum dafür, dass sie anderen helfen».
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Posted on by Marco Gloor in Schweiz Leave a comment