Die Schweiz beugt sich der Arroganz aus Brüssel – Schon wieder…

Vor allem die Stadt Genf würde der jetzige Vorschlag vom Bundesrat finanziell hart treffen.

Vor allem die Stadt Genf würde der jetzige Vorschlag vom Bundesrat finanziell hart treffen.

Brüssel soll auch mal Vor- und nicht nur Nach-Denken…

«Unternehmenssteuerreform lll» und schon wieder müssen wir uns Gedanken über eine gute Reform, welche wir gar nicht verändern wollen. Zur Zeit weint niemand wirklich über die Verteilung der zum Beispiel Kompensationszahlungen des Bundes an die Kantone. Doch jetzt sind wir wieder gezwungen (so scheint es jedenfalls) eine «Unternehmenssteuerreform lll» durch zu führen.

Die Schweiz zieht mit ihrem jetzigen Firmenbesteuerungskonzept zahlreiche Firmen an. Gut so, wir haben die Aufgaben gemacht. Doch warum muss nun die Schweiz dieses Besteuerungskonzept ändern? Dies auf Druck der EU? Warum studiert die EU nicht unser Konzept und sieht es als das richtige und ändert somit Ihre Besteuerungsgesetze oder denkt mal selbst darüber nach, wie man seine Firmen im eigenen Land halten kann? Immer wieder entsteht der Eindruck, dass unsere Bundesräte bei Ihren Verhandlungen mit der EU zu viele Geständnisse machen. Warum müssen wir jedem Druck aus Brüssel nachgeben? Die Schweiz ist gesund genug um auch mal Nein sagen zu können und allfällige Gegenmassnahmen in den Raum zu werfen. Wenn wir kein Besteuerungskonzept ändern möchten, weil es zur Zeit für unser Land stimmt, dann müssen wir dies auch nicht.

So am Rande bemerkt… ohne nun genau zu erklären, was genau die im neuen Besteuerungsgesetz in Erwägung gezogenen «Lizenzboxen» bedeuten. Man weiss jetzt schon, dass diese auch nur eine kurze Zeit bestand haben und danach wieder etwas Neues dafür gefunden werden muss. Also ist man sich innerhalb der EU und des IWF klar, wie künftige Besteuerungen/Ausgleichszahlungen verlaufen sollen. Warum warten wir nicht einfach und bewegen uns wie ein Faultier? Das kann unsere Regierung auch, aber selten wenn die EU ruft. Marco Gloor: «Der Schweiz geht es im Gegensatz zu den umliegenden Euroländern immer noch sehr gut». Warum ist das so? Machen wir uns doch nichts vor…weil wir nicht zur EU gehören und weil wir vor allem über uns selbst bestimmen können.

Marco Gloor: «Klar ist es immer gut, sich zu verbessern. Doch soll man die Schrauben dort drehen, wo es locker ist und nicht dort wo sie perfekt sitzt».
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Posted on by Marco Gloor in Schweiz Leave a comment