Billigere Medikamente in der Schweiz? – Quatsch!

Sind die Medikamente wirklich günstiger geworden?

Letztes Jahr (2013) bezahlte ich für das Medikament «Voltaren 50» CHF 8.80 mittels einem einmaligen Arztzeugnis und dieses Jahr (2014) CHF 10.95 mit einem Jahres-Dauerrezept. Ups… warum ist das Produkt teurer geworden? Ich fragte die Apothekerin…
Die Apothekerin meinte, weil es nun über meine Krankenkasse geht und das Rezept bei Ihr im System hinterlegt ist, muss ich (meine Krankenkasse) zusätzlich für den Medikamenten-Check CHF 2.15 und für den Bezugs-Check CHF 1.15 bezahlen. Spannend somit wurde die fehlende Marge, durch die Senkung der Medikamentenpreise, einfach auf die Krankenkassen abgewälzt und indirekt… bezahlen die Prämienzahler der Krankenkassen – also ich Marco Gloor oder Sie – die fehlende Marge der Apotheker und der Pharmaindustrie.

Tolle Mischrechnung. Warum können die Pharmariesen nicht einfach mal Ihre Preise so senken, wie alle KMU dies tun müssen? Ein Produkt/Dienstleistung kostet weniger, um auf dem Markt bestehen zu können. Warum erhalten die Pharmariesen und deren Lobbyisten immer das gleiche Stück vom Kuchen? Es wird Zeit, dass dieses Stück Kuchen neu gebacken wird und die Zutaten dazu mal wirklich neu gemischt werden. In diesem Punkt geht die Politik eine «Hohle Gasse». Sie muss sich nicht wundern, wenn die Politik mit Ihren Konzepten den Apfel nicht treffen und somit der Applaus des Volkes ausbleibt.

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