10 Smalltalk-Tipps

Aktiv sein beim Small Talk - Gewusst wie ;-)

Aktiv sein beim Small Talk – Gewusst wie ;-)

Der Spickzettel für gelungenen Smalltalk

Wie wichtig und förderlich der Smalltalk sein kann, wird gerne unterschätzt. Natürlich ist die «kleine Unterhaltung» nicht ausschlaggebend für die Karriere, sie kann aber auf alle Fälle ein Türöffner sein. Denn ein Smalltalk-Meister knüpft in der Regel schneller Kontakte und schon allein damit ebnen sich ihm viele Wege – und das sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich.

Die Fähigkeit, mit anderen (unbekannten) Menschen in ein ungezwungenes Gespräch zu kommen, geht häufig mit dem Selbstbewusstsein einher. Je selbstsicherer eine Person ist, desto leichter wird ihr auch der Smalltalk fallen.

Aber auch diese Form der Konversation lässt sich erlernen. Dazu heute 10 Tipps:

1. Wagen Sie den Anfang
«Peinliches» Schweigen entsteht manchmal deshalb, weil niemand den Gesprächsbeginn wagt. Anfangs braucht es vielleicht etwas Überwindung, aber mit jeder Überwindung wird man sicherer.

2. Lächeln als Eisbrecher
Beginnen Sie jedes Gespräch mit einem Lächeln. Ein Lächeln wirkt sympathisch und als Eisbrecher. Nichts ist besser geeignet als Gesprächseinstieg. Denn wie heißt es so schön: Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

3. Keine Angst vor Belanglosem und Offensichtlichem
Manche scheuen sich, über etwas Offensichtliches zu sprechen. Aber gerade Offensichtliches und Belangloses eignet sich besonders gut als Gesprächseinstieg, zum Beispiel «Herrliches Wetter, das wir jetzt schon ein paar Tage haben».

4. Smalltalk-Themen «Smalltalken» lässt sich am besten:
– über die Situation, in der sich beide Gesprächspartner befinden
– über den Ort
– über die andere Person, also Ihr Gegenüber («Haben Sie …?»)
– über sich selbst («Ich betreibe auch regelmäßig Sport …»)

5. Zeigen Sie Interesse
Zeigen Sie Interesse an dem, was Ihnen der Gesprächspartner erzählt. Und das gelingt am besten, indem Sie Fragen stellen und aufmerksam zuhören.

6. Offene Fragen
Stellen Sie offene Fragen, also solche, die sich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten lassen. Offene Fragen halten ein Gespräch am Laufen.

7. Gemeinsamkeiten finden
Loten Sie im Gespräch Gemeinsamkeiten aus. Haben Sie solche entdeckt, dann haben Sie schon gewonnen. Denn Gemeinsamkeiten, wie beispielsweise gleiche Interessen, bilden ein ideales Gesprächsthema.

8. Ehrlichkeit und Authentizität
Ist ein Gesprächspartner unehrlich und/oder wirkt «gekünstelt» und merkt das sein Gegenüber, dann ist es mit dem Smalltalk schnell vorbei.

9. Üben und nochmals üben
Nutzen Sie jede Gelegenheit. Und solche gibt es viele: sei es im Geschäft beim Einkaufen, wenn Sie in einem Lokal etwas bestellen, in einer Warteschlange etc. Man muss diese Gelegenheiten nur suchen und dann beim Schopf packen.

10. Diese Themen meiden
Themen, die Sie meiden sollten – insbesondere dann, wenn Sie Ihr Gegenüber (noch) nicht kennen:

  • Religion
  • Politik
  • finanzielle Situation
  • persönliche Probleme
  • Tratsch über nicht anwesende Personen
  • Gerüchte

Der Smalltalk-Spickzettel
Zum Üben des Smalltalks bietet sich ein Spickzettel mit diesen notierten Punkten an:

  • Folgende Themen sind als Gesprächseinstieg geeignet: Belangloses, Offensichtliches, etwas zur Situation, in der wir uns befinden, über den Ort,…
  • Ich beginne mit einem Lächeln.
  • Ich zeige Interesse, indem ich frage und aufmerksam zuhöre.
  • Ich stelle offene Fragen.
  • Ich lote Gemeinsamkeiten aus.
  • Ich bin ehrlich und authentisch.
  • Heikle Themen spreche ich nicht an.
Marco Gloor: «Wenn Sie das nächste Mal eine «kleine Unterhaltung» suchen, nehmen Sie kurz vorher Ihren Spickzettel aus der Tasche und werfen Sie einen Blick darauf. Nach dem Gespräch können Sie kontrollieren, ob Sie alle Punkte berücksichtigt haben. Mit jedem Smalltalk gehen Ihnen diese Punkte «in Fleisch und Blut» über, bis Sie sich nicht mehr bewusst daran erinnern müssen, sondern Sie diese unbewusst anwenden».
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Posted on by Marco Gloor in Allgemein Leave a comment