Pragmatisch und rationell alle Probleme lösen?

Marco Gloor spricht nie von Problemen: «dass sind Aufgaben»!

Jeder hat seine Aufgaben zu lösen. Mal sind diese geschäftlich heikel oder persönlich emotional. Dabei ist es, verständlicherweise, manchmal schwierig einen kühlen Kopf zu bewahren. Aber genau dann bräuchten Sie diesen, um die langfristig richtige Lösung für Ihre Aufgabe zu finden. Alles ist im Kopf und wie Sie an eine Aufgabe herangehen.

Sprechen Sie zum Beispiel mit einem Gesprächspartner immer von Lösungen finden und nie von Lösungen suchen. Und wie oben erwähnt ist ein Problem eine Aufgabe und eben nicht ein Problem… Prägen Sie sich dies als erstes ein. Sie werden merken, dass Ihr Gesprächspartner plötzlich offener und zugänglicher in der Aufgabenfindung wird. Auch bei Ihnen löst dies mit Bestimmtheit unbewusst etwas aus… den auch Sie hören sich zu 😉 Das ist kein Hokuspokus sondern das 1×1 um an die Lösungsfindung der Aufgabe rann zu gehen.

Doch wie Lösen Sie nun ein Problem? Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die bei der Lösungsfindung helfen kann.

– Aufgabe (Problem) erfassen. Im ersten Schritt geht es darum, die Aufgabe (das Problem) beim Namen zu nennen, es zu erfassen. Und das sollte immer schriftlich erfolgen. Nur durch dieses Niederschreiben wird die Aufgabe (das Problem) greifbarer. Analysieren Sie es. Schreiben Sie möglichst alles auf, was Ihnen dazu einfällt.

– Lösungsmöglichkeiten sammeln
Im nächsten Schritt werden Lösungsmöglichkeiten gesucht. Listen Sie unter der formulierten Aufgabe sämtliche Lösungsansätze auf, die Ihnen in den Sinn kommen. Lassen Sie dabei Ihren Gedanken freien Lauf. Auch wenn Ihnen eine Lösung unrealistisch erscheint, notieren Sie diese trotzdem.
Recherchieren Sie nach Lösungen. Hier bietet sich auch das Internet als große Hilfe an. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es andere Menschen, die das gleiche oder eine ähnliche Aufgabe hatten und es auf ihre Weise gelöst haben. Wenn Sie darüber Informationen finden, dann sicher im Internet. Sprechen Sie auch mit vertrauten Personen über Ihr Anliegen. Fragen Sie nach deren Lösungsvorschlägen. Der objektive Blick auf eine Aufgabe erleichtert das Finden von Lösungen ungemein.
Alle Lösungsmöglichkeiten gehören dann auf Ihre Liste.

– Vor- und Nachteile der Lösungsvorschläge 
Nun geht’s ans Abwägen. Schreiben Sie unter jedem Lösungsvorschlag die Vor- und Nachteile – einfach jeweils ein Plus- bzw. Minuszeichen davor setzen. 

– Sortieren der Lösungsmöglichkeiten
Nachdem Sie sich nun einen Überblick verschafft sowie Vor- und Nachteile aufgelistet haben, geht es ans Sortieren. Welche Lösungsmöglichkeiten bieten sich an, welche weniger, welche gar nicht.

– Entscheidung treffen
Nach der Analyse können Sie sich für eine Lösung oder für Lösungskombinationen entscheiden.
Überlegen Sie sich den ersten Handlungsschritt. Und wenn es nur ein Minischritt ist. Was werden Sie als nächstes tun, um der Lösung Ihres Problems einen kleinen Schritt näher zu sein. Notieren Sie diesen Schritt und wenn möglich auch die nächsten. Aber machen Sie den Schritt. Nur wer sich nicht bewegt, bewegt sich nicht. Ohne Bewegung gibt es keine Lösungen!

– Kontrolle
Fortschritte lassen sich nur durch Kontrolle überprüfen. Das gilt auch für den Lösungsweg. Überprüfen Sie z. B. nach einem Monat, ob Sie der Lösung schon näher gerückt sind. Wenn ja, legen Sie den nächsten Schritt fest. Wenn nein, was hat Sie daran gehindert?

Marco Gloor

Marco Gloor

Das hört sich jetzt vielleicht alles etwas „technisch“ an. Aber diese Vorgehensweise hat sich bei mir schon mehrfach bewährt. Mit einem bewussten Training, schafft man diese Schritte zu verinnerlichen. «Ich löse diese Schritte mittlerweile im Kopf» sagt Marco Gloor. Mit Sicherheit können Sie dies auch.

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